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THEMA
Foxi
204 Beiträge

So, 19 Jul 2015 11:20
 re: Fasten


Hat einer von Euch da Erfahrungen bzw. Tipps, wie ich der KK gegenüber argumentieren könnte?


Hallo Sonja,

eigene Erfahrungen mit der KK in so einer Sache habe ich nicht, aber ich an deiner Stelle würde ganz nüchtern die Kosten auflisten, die z. B. eine Botoxtherapie (die über einen längeren Zeitraum erfolgen muss) mit sich bringt. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber es gibt bestimmt auch in deinem Landkreis eine Klinik, die eine Botoxambulanz hat. Dort würde ich mich mal erkundigen. Denn das ist keine billige Therapie. Und es ist nicht mit ein paar Behandlungen getan, da ein Erfolg sich ggfs. erst nach 8 bis 10 Behandlungen einstellt. Unter Umständen müsste die Kasse hier also jahrelang zahlen. Im Vergleich dazu wären die restlichen 30 Prozent der Heilfastenkur vermutlich ein Klacks.

Außerdem würde ich deine klare Weigerungshaltung zu Medikamenten (außer ev. Triptan, ich weiß nicht, was du nimmst) klarmachen. Denn das muss m. A. n. berücksichtigt werden. Was soll man einem Patienten eine Therapie aufzwingen, zu deren Inhalten er nicht ja sagt und sich von vornherein weigert, sie mitzumachen. (Zumindest momentan, man kann es sich ja offenlassen, vor allem gegenüber der KK.) Das wäre absurd. Aber das solltest du meiner Meinung nach wirklich deutlich machen. Das muss zwar für die Kasse kein Grund sein, dir dafür die Fastenkur zu bezahlen, aber du beziehst klar Stellung. So würde ich jedenfalls vorgehen.

Ich würde außerdem damit argumentieren, was die Ernährungsumstellung dir bis jetzt schon gebracht hat (falls es da was gibt). Es muss sich dabei nicht nur um Migräne handeln, da hilft dir ev. auch deine Ärztin. Überhaupt würde ich mit ihr darüber sprechen, ob sie dir hilft beim Formulieren, denn es sollte fachlich gut sein.

LG
Foxi


Editiert: So, 19 Jul 2015 11:21 von Foxi

  
Sonne72
159 Beiträge

So, 19 Jul 2015 11:55
 re: Fasten

Liebe Foxi,

danke für Deine Tipps. Eine Kostenaufstellung für eine Botoxbehandlung werde ich mal versuchen zu bekommen.

Mit der Ärztin ist es so eine Sache. Sie unterstützt mich da, aber den letzten Brief an die KK habe ich auch selbst formuliert und sie nur Briefkopf drauf und Unterschrift drunter gesetzt. :)

LG
Sonja


  
Jewel2
328 Beiträge

Mo, 20 Jul 2015 10:59
 re: Fasten

Hallo Sonja,
kannst Du noch ein paar andere Zipperlein anführen, bei denen Heilfasten als Therapie in Frage kommen könnte? Allergien zum Beispiel? Hast Du schon bei der Klinik direkt angefragt, ob sie Dir Tipps geben können im Umgang mit der KK? Die Klinik hat ja ein hohes Interesse daran, dass Du kommst, und kennt die KK-Herangehensweise am besten.
Ich drücke Dir die Daumen und bin ganz gespannt.
LG
Jewel


  
Lilia
4 Beiträge

So, 30 Aug 2015 21:25
 re: Heilfasten

Liebe Sonja,
meine Erfahrung mit Fasten war eine Katastrophe! Ich habe es vor der Ernährungsumstellung in einer Uniklinik, in der Abteilung für Naturheilkunde gemacht. Sie haben einen sehr guten Ruf und Fasten gehört zum "Migräne-Programm". Es wurde nach Buchinger gefastet. Da trinkt man morgens ein Glas Saft. Das konnte nach Barkawis-Theorie mehr als genug sein um die Ketose zu verhindern. Am 5. Tag musste ich das Fasten abbrechen wegen extremen Magenschmerzen. Da hatte ich das Gefühl, dass die Migräne im Bauch tobt. Ich wurde auch sehr schwach, musste beim Gehen in der Ebene Pausen machen. Wie ein 100Jähriger mit Herzinsuffizienz.
Das war im März 2012, vor meiner Ernährungsumstellung und ich wusste damals nichts über die Ketose. Obwohl ich in einer Uniklinik war, habe ich heute rückblickend den Eindruck, dass die meisten Ärzte auch nicht viel mehr davon wussten, mindestens nicht so wie wir es von Peter gelernt haben. Es wurde die Ketose nicht bestimmt und auch kein Blut abgenommen während des Fastens. Auch nicht in der Zeit wo ich so Schwierigkeiten hatte.
Andere Patienten haben sehr gut darauf reagiert. Eine Frau die unter Rheuma litt wurde euphorisch und hatte viel mehr Energie als sonst.
Mein Yoga-Lehrer kommentierte als ich mit dem Fasten begann, dass ich kein Fasten-Typ bin. Ich habe leider nicht gefragt warum. Ich war voller Hoffnung und hatte das Fasten selber vorgeschlagen, weil 2 andere Migräniker gute Erfahrung damit gemacht hatten.
Dieser stationäre Aufenthalt hat 2 Wochen gedauert. Sie arbeiteten im Sinne einer integrativen Medizin (Mind-Body-Medizin). Sie arbeiteten viel mit achtsamkeitsfördernden Methoden der Spannungsregulation.
Nach dem Fasten sollte man wieder langsam aufbauen auf eine gesunde Ernährung€
€ mit Vollkornbrot, wenig Fleisch, mediterrane Küche€
Ich bin an einem Freitag entlassen worden und am Montag hatte ich schon die erste Attacke. In dieser Zeit hatte ich ganz schlimme Migräneattacken über 3 Tage, ca. 1 x / Woche und die Triptanen halfen nicht. Ich versuchte es ganz fleißig mit der erlernten Progressiven Muskelentspannung, aber entspannen mit Migräne ist gar nicht so leicht€
€nach 6 Wochen gab ich auf und übte nicht mehr. Insgesamt hat dieser Klinikaufenthalt mir, außer Enttäuschung, nichts gebracht.
Ich möchte dich nicht demotivieren, weil viele andere positive Erfahrungen mit dem Fasten machen. Ich bin selber durch Empfehlung andere Migräniker hingegangen. Vielleicht bin ich wirklich kein "Fasten-Typ". Ich habe sogar Schwierigkeiten mit dem intermitierenden Fasten. Auch jetzt nach 2 Jahren ketogener Ernährung. Jedes Mal wenn ich es versuche, kommt die Migräne.
Dir wünsche ich viel Erfolg beim Fasten und hoffe, dass dein Stoffwechsel anders arbeitet als meiner.
Viele Grüße
Lilia


  
arvi
1.078 Beiträge

Mo, 31 Aug 2015 20:26
 re: Heilfasten

Liebe Lilia,

Ich faste zur Zeit auch wieder seit 3 Wochen intermittierend, zum einen zur Gewichtskontrolle, weil mein Gewicht leider wieder langsam nach oben geht, nachdem ich mit Low Carb zunächst so schön problemlos abgenommen hatte. Zum anderen aus gesundheitlichen Gründen, um die Zell- und Stoffwechselregeneration zu fördern. Ich habe in der Zeit auch schon 5 kg abgenommen.
Hilfreich war für mich, die Fastenphase mit Kokosöl morgens zu überbrücken. Eine Gratwanderung bei meiner diesbezüglichen Durchfallneigung, aber schließlich konnte ich das Kokosöl weglassen und es ging mit dünnen schwarzem Kaffee. Saftfasten hätte ich vermutlich auch nicht gekonnt.
Erst habe ich eine zeitlang 16 h gefastet, dann über 20 h und vorgestern sogar 46 h. Dann wollte mein Mann unbedingt Abendessen und da konnte ich mich auch nicht einfach mit einem Mineralwasser dazu setzen. Was mir schwer fällt, ist abends nichts zu essen. Da besteht auch das Risiko einer nächtlichen Migräneattacke. Tagsüber ist der Nahrungsverzicht einfacher.
Eine gute Alternative zu Kaffee scheint mir Matcha-Tee zu sein, der auch anregend ist, das Koffein aber nur langsam freisetzt und der Tee durch andere Inhaltsstoffe beruhigend und entspannend wirkt. Mittags mit 2-3 Paranüssen hilft er gegen Hunger und Unwohlsein, es wird einem warm und man fühlt sich gut. Er soll auch den Stoffwechsel und die Fettverbrennung anregen und entzündungshemmend insb. auch auf den Darm wirken.

Viele Grüße
arvi


  
Aprikose
898 Beiträge

Di, 01 Sep 2015 17:20
 re: Heilfasten

weil mein Gewicht leider wieder langsam nach oben geht, nachdem ich mit Low Carb zunächst so schön problemlos abgenommen hatte.


Liebe arvi,

das war bei mir auch so. Anfangs hatte ich bis unter 60 kg abgenommen, obwohl sowieso schon eher dünn. Dann habe ich sehr viel gegessen, ohne dass sich das bemerkbar gemacht hat. Dann wurde ich auf einmal dicker, ich bin inzwischen bei 64 kg (Größe 172 cm). Sicher noch kein Problem, aber erstaunlich, und leider ist es nicht so einfach, auf Sahneorgien etc. zu verzichten, wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat. Harry hat das ebenfalls genau so beschrieben, ich erinnere mich an seinen Satz "Panna Cotta Party permanent geht nicht mehr".

Vor einiger Zeit habe ich mal recherchiert, ob es dafür eine Erklärung gibt. Verlangsamung des Stoffwechsels oder so, aber ich habe nichts plausibles gefunden.

Liebe Grüße,
Aprikose


Editiert: Di, 01 Sep 2015 17:21 von Aprikose
Editiert: Di, 01 Sep 2015 17:22 von Aprikose

  
Sonne72
159 Beiträge

Di, 01 Sep 2015 19:39
 re: Heilfasten

Liebe Lilia,

ich hoffe, dass bei mir das Fasten eine positive Wirkung haben wird, obwohl ich mit anfänglicher Migräne rechne.

Intermittierendes Fasten praktiziere ich schon, indem ich das Frühstück weg lasse (allerdings Kaffee mit MTC-Öl und Butter trinke) und so rund 16 Stunden faste.

Allerdings werde ich mit der Klinik besprechen, dass ich Obstsäfte vermeiden möchte. Es sollte ja auch möglich sein, zweimal am Tag Brühe zu bekommen.
Auch das Fastenbrechen mittels eines Apfels kann ich hoffentlich ändern.

Was mich aber immer wieder verwundert, ist mein Soffwechsel. Ich bin schlank mit Minipölsterchen an Hüfte und Bauch. Aber egal ob intermittierendes Fasten; Mipros oder nicht; etwas mehr KH oder etwas weniger; Sport oder keiner: an diesen Pölsterchen und meinem Gewicht ändert sich nichts. Weder nach oben noch nach unten. Ist doch irgendwie merkwürdig...
LG
Sonja


  
arvi
1.078 Beiträge

Mi, 02 Sep 2015 21:32
 re: Heilfasten

Liebe Aprikose,

Solch einen BMI wie Du werde ich sicher nie erreichen, da bin ich weit von entfernt. Bei uns in der Familie ist das vermutlich einfach genetisch bedingt, denn alle sind kräftig bis rundlich.
Ein Gesundheitswissenschaftler hat dazu mal gemeint, dass der Körper unter längerem Low Carb allmählich lernt, Fette und Eiweiß besser zu verwerten und dann müsse man auch da aufpassen. Leider habe ich dazu sonst auch nirgends was gefunden, man weiß wohl kaum was darüber. Ein Rat ist, mal eine zeitlang moderat wieder mehr KH einzubauen und dann irgendwann wieder Low Carb. Das habe ich gemacht, ließ aber das Gewicht noch mehr ansteigen. Deshalb nun IF, aber auch aus Gründen der gesundheitlichen Vorteile nach dem Gerontologen Prof. Valter Longo.

Liebe Sonne,

Die Studien zeigen, dass Migräne sich nach stationären Fastenintervallen zu über 90% bessert, deshalb gehe ich mal sehr davon aus, dass es auch für Dich hilfreich sein wird. Wie ich schon anderweitig gesagt habe und auch Peter Mersch es immer wieder darstellte, geht es letztlich immer um die Aktivierung und Verbesserung des Fettstoffwechsels und der Ketolysefähigkeit des Hirns.

Beste Grüße
arvi


  

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