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AUTHOR
SUBJECT
Lilia
4 Postings

Su, 16 Aug 2015 18:13
 Nach 2 Jahren ketogener Ernährung immer noch Migräne

Hallo an alle !
seit Dezember 2012 begleite ich euch passiv und finde es ein bißchen komisch mich als „Neue“ vorzustellen. Wegen meiner immer wiederkehrenden schlechten Phasen verschiebe ich alles was nicht unbedingt sein muß auf später…
…deswegen erst heute aktiv hier.
Meine Migräne fing nach der Geburt meiner 2. Tochter an, kurz nach meinem 35. Geburtstag, bzw. ab da hatte ich häufig Kopfschmerzen. Mit 39, als ich wieder anfing zu arbeiten, waren irgendwann die Schmerzen dauerhaft da, im Stirnbereich. Also Spannungskopfschmerzen wegen dem Streß in der Arbeit, Versorgung der Kinder und Haushalt. 2 Jahre später wachte ich mitten in der Nacht auf mit stechenden Schmerzen in meinem rechten Auge. Da wußte ich noch nicht, dass es um einen Migräneanfall handelte. Mit den Jahren wurde es immer schlimmer, die Anfälle kammen immer häufiger und blieben länger, sodass ich 2012 ca. 1 x / Woche einen Anfall über 3 Tage hatte und dann für ca. 3 bis 4 Tage mich total erschöpft fühlte. Als eine gewisse Erholung eintrat, kam der nächste Anfall.
Bis jetzt habe ich keine Prophylaxe versucht (wegen den vielen Nebenwirkungen). Nach der ersten Anwendung von Triptanen dachte ich, daß mein Problem gelöst wäre. Ich war sehr angenehm überrascht, daß die Schmerzen nach einer halben Stunde verschwanden. Es war aber leider eine sehr kurze Freude, weil die Wirkung nach wenigen Malen sich nicht mehr zeigte und die Migräne häufiger kam. Erst seit der Ernährungsumstellung auf LCHF (Januar 2013) wirken die Triptanen wieder, zumindest meistens. Bei mir wirkt nur Rizatriptan sub lingual. In Tabletenform zur oralen Einnahme zeigt sich gar keine Wirkung. Ich nehme Maxalt lingua, weil das Generikum keine Wirkung bei mir hatte.
Ich bin 50 Jahre alt, 170 cm groß und wiege zwischen 66 und 68 Kg. Vor den Kindern wog ich 62-64 Kg aber egal was für eine Diät, unter 65 Kg komme ich leider nicht mehr, auch nicht nach Fasten oder 2 Wochen Bakarwi.
Ich hatte mich immer überwiegend gesund ernährt, mit viel Vollkornbrot, Gemüse und Obst, sowie wenig Fleisch und wenig Süßigkeiten. Als meine Migräne so schlimm wurde, joggte ich regelmäßig 3 bis 5 x / Woche 10 Km. Und es wurde immer schlimmer, sodas ich gar nicht mehr in der Lage war Sport weiter zu betreiben. Seit 3 Jahren gehe ich fast täglich für mindestens 45 Minuten.
Meine Migräne ist nicht mehr so schlimm wie vor der Ernährungsumstellung, aber sie beeinträchtigt mein Leben noch sehr. Was unverändert geblieben ist sind meine Dauerkopfschmerzen. Sie sind nicht mehr auf der Stirn, sondern direkt über meinem rechten Auge. Von da aus entwickelt sich immer die Migräne, so als wäre eine Art „Dauer-Mini-Migräne“ immer da. Die Schmerzen sind meistens in einem niedrigen Niveau, können sich im Laufe des Tages steigern und sich wieder zurückentwickeln oder dann als Migräne wieder entarten. Es ist eine Dauererrinerung an die Migräne, als wollte sie mir sagen: - „ich kann jeder Zeit wieder kommen…“ In den schlechten Phasen sind diese Dauerschmerzen auch stärker und beeinträchtigen mehr meinen Tagesablauf. Auch die Migräne kommt dann häufiger.
Früher war ich immer sehr stolz so unkomplettziert mit dem Essen zu sein, mir schmeckte alles und ich hatte viel und gerne gegessen. Jetzt habe ich immer das Gefühl, daß meine Migräne durch das Essen ausgelöst wird und ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll. Ich habe mich sehr konsequent über 2 Jahre ketogen ernährt, histaminhaltige Lebensmittel vermieden und viel herum experimentiert. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, daß wenn ich einfach so weiter mache, es irgendwann besser werden würde. Deswegen bleibe ich bei „ low carb“, suche aber noch weiter nach einer Lösung. Ich werde demnächst alle meine Experimente hier aufschreiben. Vielleicht hat jemand noch eine Idee.
Einen schönen Sonntag noch
Lilia


  
arvi
1,078 Postings

Su, 16 Aug 2015 20:31
 re: Nach 2 Jahren ketogener Ernährung immer noch Migräne

Liebe Lilia,

was man noch probieren könnte:

NEM wie Migra 3 oder Migravent, Magnesium/ B-Vitamine insb.Vitamin B2

Bioidentisches Progesteron nach Dr. Platt, der in seinem diesbezüglichen Werk beschreibt, dass er Low Carb nicht für ausreichend hält, sondern das Progesteron dazu kommen muß. Da Du vermutlich vor den Wechseljahren stehst und das Progesteron zuerst abfällt, könnte da was dran sein. Auch im Hinblick auf die Auslösung Deiner Migräne nach einer Schwangerschaft, die ja durch hohe Progesteronspiegel gekennzeichnet ist und nach der Geburt ein massiver Abfall folgt.

Melatonin zur Nacht beruhigt sehr die Nervenzellen und läßt gut schlafen, reduziert Stress und wirkt einem erhöhten Cortisol- und Adrenalinspiegel entgegen

Verstärkter Einsatz von Kokosöl und MCT-Fetten wegen deren ketogener Wirkung, um dem Hirn verstärkt Energiesubstrate anzubieten. Ich finde die Fettverbrennung manchmal etwas träge und der Körper sträubt sich, sein Depotfett bereitzustellen. Da könnte die Zufuhr gut zu verwertender Fette helfen, die kaum in Depotfett umgewandelt werden, sondern die Verbrennung zusätzlich anregen können sollen.

Eine ärztlich begleitete längere Fastenkur z.B. in einer Fastenklinik.

Wenn Du das Gefühl hast, bestimmte Nahrungsmittel lösen das aus, würde ich diese mal weglassen und schauen, was passiert. Es kann immer auch Unverträglichkeiten und versteckte Allergien geben.

Bezüglich Stress und Belastung den Alltag und die eigene Lebensweise überprüfen. Gibt es genügend Entspannungs- und Erholungsmöglichkeiten, Freude am Leben?

Gibt es chronische Verspannungen im Rücken und/ oder Schulternackenbereich, HWS-Probleme, Kiefergelenkprobleme, die auch eine Migräne triggern können? Auch ein Beckenschiefstand und andere Fehlhaltungen sollen sich diesbezüglich auswirken können.

Dies ist mir spontan eingefallen und ich wünsche Dir, dass Du Deine speziellen Problemstellen finden und ausschalten oder zumindest mildern kannst.

Liebe Grüße
arvi


Edited: Su, 16 Aug 2015 20:36 of arvi

  
Juli
430 Postings

Su, 16 Aug 2015 22:58
 re: Nach 2 Jahren ketogener Ernährung immer noch Migräne

Jetzt habe ich immer das Gefühl, daß meine Migräne durch das Essen ausgelöst wird und ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll.


liebe Lilia,
Vielleicht magst Du mal aufschreiben, was Du isst? Möglichst genau. Vielleicht fällt dann jemandem etwas dazu ein! ;-)
Klar, man isst nicht exakt jeden Tag dasselbe, aber vieles wiederholt sich doch. Und wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Essen (mit) verantwortlich/verursachend sein könnte, könnten wir ja gemeinsam mal schauen.
Liebe Grüße
juli


Edited: Su, 16 Aug 2015 23:02 of Juli

  
Juli
430 Postings

Su, 30 Aug 2015 15:22
 re: Melatonin


Melatonin zur Nacht beruhigt sehr die Nervenzellen und läßt gut schlafen, reduziert Stress und wirkt einem erhöhten Cortisol- und Adrenalinspiegel entgegen
...
Liebe Grüße
arvi


Hat jemand einen guten Artikel über Melatonin?
Eine Bäckereiverkäuferin hat mir erzählt, sie würde so gern von ihren Schlafmitteln loskommen. Ich habe ihr von Melatonin berichtet. Da sie selbst kein Internet hat, fragte sie, ob ich ihr da eine Information mitbringen könnte.

ich finde so auf die Schnelle nichts wirklich Gutes, was ich für sie ausdrucken könnte. Ich gehe dort "echten" Kaffee trinken, wenn ich Migräne habe, das ist ein kleines Stehcafé.

Danke!


Edited: Su, 30 Aug 2015 15:22 of Juli
Edited: Su, 30 Aug 2015 15:25 of Juli

  
arvi
1,078 Postings

Su, 30 Aug 2015 20:36
 re: Melatonin

Liebe Juli,

Sie muß bezüglich ihrer übrigen Medikation unbedingt mit ihrem Arzt reden, weil es da Wechselwirkungen geben kann. Ich würde es z.B. auf keinen Fall mit SSRI kombinieren wegen der Gefahr des Serotoninsyndroms.
Es gibt einige Bücher über Melatonin z.B. Von Beat René Roggen oder Walter Pierpaoli, der darüber geforscht hat. Man findet sie bei Amazon. Manchen Leuten hilft es gut bei ihren Schlafstörungen und anderen überhaupt nicht.es ist eher ein sanftes Präparat, das rythmusgerecht möglichst zur selben Uhrzeit eingenommen werden muß. Es ist halt die Frage, ob es bei ihr greift, wenn sie schon so einiges andere hat. Sie müßte erst von den anderen Medikamenten runter, was sie auch mit ihrem Arzt besprechen muß. Und sie muß bereit sein, sich mit dem Hormon auseinanderzusetzen und sich darüber zu belesen. Es gibt keine ausreichenden Studien dazu, weil sich das für die Pharmaindustrie nicht lohnt, hier zu forschen.
Ab 55 Jahren kann Melatonin in retard- Form vom Arzt als Schlafmittel ( Circadin) verschrieben werden. Es gibt ein chemisch etwas abgewandeltes Melatonin- Agomelatin/Valdoxan, das als Antidepressivum verschrieben werden kann und von der Pharmaindustrie hergestellt und vertrieben wird, auch wohl entsprechend geforscht ist.

Viele Grüße
arvi


  
Lilia
4 Postings

Su, 30 Aug 2015 21:19
 re: Nach 2 Jahren ketogener Ernährung immer noch Migräne

Liebe Arvi, Liebe Juli,
vielen Danke für eure Antworten. Mir ging es vorletzte Woche wieder nicht so gut, 3 Triptanen-Tage, wobei die Medikation schon ziemlich gut gewirkt hat, aber die Müdigkeit bremst mich extrem. Deswegen meine verspätete Rückmeldung. Leider werde ich aus diesem Grund nicht so häufig hier schreiben können. Nach der Arbeit muss ich alle anderen Aktivitäten extrem reduzieren und mich entspannen, damit mein Kopf stabil bleibt. PC-Arbeit abends verschlechtert sehr mein Schlaf. Außerdem ist Deutsch nicht meine Muttersprache, weswegen ich ziemlich lange zum formulieren dieser Beiträge brauche.
Ich gehe jetzt auf eure Vorschläge ein:
NEM: ich nehme seit ca. 5-6 Wochen hochdosiertes Vit. B2 (400 mg tgl., verteilt auf 3 Gaben) und Co Q10 (Ubiquinol in flüssiger Form, 4 x tgl., gesamt Dosis 33,50 mg). Magnesium hochdosiert, Vit. C, Vit. D und Zink nehme ich schon länger. Ich bevorzuge diesen Weg, weil in Migravent oder Migra 3 Vit. B2 und Co Q10 deutlich niedriger dosiert sind und teilweise andere Substanzen enthalten sind, die ich evtl. nicht vertrage.
Außerdem versuche ich aktuell meinen Darm zu stabilisieren und nehme noch zusätzlich L-Glutamin ein.
Kokosöl und MCT-Öl: ich glaube niemand hier hat schon so viel genommen wie ich€
Melatonin habe ich schon versucht mit einem Retardpräparat (Circadin®), doch es hatte keinen positiven Effekt. Arvi hat hier schon geschrieben, dass Retadpräparaten nicht gut sind. Mich beunruhigt es immer, Substanzen zu nehmen, die in das ZNS einwirken, weil die Nebenwirkungen immer nicht so ganz ohne sind. Ich wollte mich schon länger mit dem Thema beschäftigen, weil mein Schlaf nicht gut ist und hoffe, dass Arvi auf Julis Frage antwortet.
Progesteron: als hier darüber berichtet wurde, habe ich eine Freundin, die Endokrinologin ist, nach ihrer Meinung gefragt. Sie meinte das nicht nur Östrogen, sondern auch Progesteron das Brustkrebsrisiko erhöhen könnte. Das war mir dann zu unsicher und ich habe mich dann mit dem Thema nicht weiter beschäftigt.
Auf die anderen von Euch angesprochene Punkte gehe ich in anderen Threads später ein.
Heute hatten wir hier einen wunderschönen Tag und nette Gäste zum Frühstück. Nach dem Frühstuck wurde der Schmerz über meinem re. Auge immer schlimmer, stechend, wie durch eine Nadel. Als ich dann dachte, es wird Zeit ein Triptan zu nehmen, habe ich es mit 1 EL MCT-Öl und 1 EL Kokosöl versucht und es hat gewirkt! Ich werde immer so euphorisch wenn das passiert! Ich habe meine Dosierung an MCT-Öl deutlich reduziert, weil das meine Verstopfung sehr verschlechtert hat. Komisch, alle bekommen davon Durchfall und ich eher Verstopfung. Ich glaube mindestens, dass es damit zusammen hängt. Am Anfang hatte ich auch mal Durchfall aber mit der Zeit hat sich meine Verstopfung extrem verschlechtert.
Viele Grüße
Lilia


  
arvi
1,078 Postings

Su, 30 Aug 2015 22:02
 re: Nach 2 Jahren ketogener Ernährung immer noch Migräne

Liebe Lilia,

Bezüglich Brustkrebsrisiko folgender Link:
http://www.progesteron.de/was-ist-progesteron/eigenschaften/...ogesteron/
Es wird immer wieder zuwenig zwischen bioidentischem Progesteron und den synthetischen Gestagenen differenziert.
Im Gegensatz zu den Gestagenen verminderte nach diesem Artikel in einer Studie bioidentisches Progesteron den wachstumsfördernden Einfluß der Östrogene auf das Brustgewebe und wäre somit schützend.
Ich denke, dass mit Low Carb sich ohnehin ein neues hormonelles Gleichgewicht herstellen müßte mit Dämpfung der Östrogenproduktion nach Dr. Lutz.
Es gibt Autoren wie Dr. Platt, die meinen, dass Low Carb allein nicht ausreicht bei Migräne und man Progesteron brauche. Möglicherweise gilt das für die Frauen mit noch hormonell aktivem Zyklus.
Bezüglich Melatonin muß jeder für sich entscheiden. Ich lasse es auch immer mal weg und schlafe trotzdem, Wache aber morgens nicht so erholt und entspannt auf wie wenn ich es nehme. Meinem Mann bringt es keine Veränderung, er reagiert nicht darauf. Ich denke mittlerweile, es hat was mit der migränischen Reaktionslage zu tun und ich vermute, dass es besonders Migränikern gut tut und hier auch wirksam ist wie auch die besagte brasilianische Studie zeigte. Da es keine Langzeitstudien gibt, muß man selbst entscheiden und die Verantwortung dafür ggf. übernehmen. Die retard-Form hat sich wie Du auch schon zitiert hast, als leider nicht wirksam bei Migräne erwiesen in der brasilianischen Studie.

Viele Grüße
arvi


Edited: Su, 30 Aug 2015 22:11 of arvi

  
Juli
430 Postings

Su, 30 Aug 2015 22:04
 re: Nach 2 Jahren ketogener Ernährung immer noch Migräne

Liebe arvi,
vielen herzlichen Dank für die Hinweise, ich werde es so weitergeben - hoffentlich versteht die Dame aus der Backstube das.
Bestimmt ist es sehr klug, da zurückhaltend mit Ideen zu sein, ich bin sehr froh über Deine Vorsicht.
Es ist ja immer ein Unterschied, ob man für sich selbst recherchiert und zu einem eigenen Eindruck kommt oder ob man es weitergibt und nicht weiß, wie jemand damit umgehen kann, da sie ja nicht selbst nachliest und sucht.

Liebe Grüße
juli


Edited: Su, 30 Aug 2015 22:05 of Juli

  
arvi
1,078 Postings

Su, 30 Aug 2015 22:30
 re: Nach 2 Jahren ketogener Ernährung immer noch Migräne

Liebe Lilia,

Wenn Du unter Low Carb zur Verstopfung neigst, dann probiere es doch mal mit geschrotetem Leinsamen und/oder Chia-Samen zusätzlich zum Essen oder hineingerührt z.B. In Quark und Joghurt.

Viel Erfolg!
arvi


  
arvi
1,078 Postings

Mo, 31 Aug 2015 08:44
 re: Nach 2 Jahren ketogener Ernährung immer noch Migräne

Liebe Juli, Liebe Lilia

Der Schweizer Beat René Roggen beschreibt in seinem Buch über das Melatonin, dass sich seine Migräneattacken, die ihn seit dem 12. Lebensjahr verfolgten, seit der Melatonin-Einnahme nicht mehr einstellten. "Dies deutet darauf hin, dass sich das Hirn unter dem Einfluss des zusätzlich zugeführten Melatonin es besser zu erholen, zu regenerieren und zu organisieren vermag und deshalb nicht jene Verspannungen aufweist, die den Auslösern der Attacke gleichsam Tür und Tür öffnen. Der Effekt ist somit vergleichbar mit jenen von Entspannungsübungen, mit welchen manche Migräne Patienten ihr Leiden in den Griff bekommen.
Zugegeben, das sind subjektive Wahrnehmungen, aber sie decken sich mit jenen mehrerer Gesprächspartner, die aufgrund einer kontinuierlichen Melatonin-Supplementation ähnliche Erfahrungen machen. Deshalb ist das vorliegende Bändchen nicht nur eine journalistische Aufbereitung eines aktuellen Gesundheits spezifischen Themas, sondern es ist über weite Strecken zugleich Zeugnis eigener Erkenntnisse und Erfahrungen." ( Zitat Autor S. 11)
Auch von mir schon zitierte Autorin Katharina Bachman, die von ihrem indischen Arzt gegen ihr metabolisches Syndrom behandelt wurde, erhielt von ihm Melatonin verordnet, was sie in ihrem Werk: "SOS-Schlank ohne Sport" beschreibt. Ich habe sie übrigens mal im Urlaub kennengelernt wo sie noch sehr rundlich war. Mittlerweile muß sie ziemlich zierlich sein.

Liebe Grüße
arvi


  



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